in corso
Performance // Bühnenprogramm // 18:00 Uhr Bühne
feeling trans joy
Die Performance „in corso“ beschäftigt sich mit der Idee von gegenseitiger Unterstützung, Liebe und Fürsorge, aber auch Herausforderungen in der trans*-Community – konkret bezogen auf die Lebensrealität von nicht-binären Menschen. Die beiden Performenden begegnen sich an der Schnittstelle von privatem und kollektivem Kampf. Sie teilen alltägliche Erfahrungen von Diskriminierung und Dysphorie ebenso wie das Gefühl sich zugehörig fühlen zu wollen ohne gesellschaftlichen Codes (oder womöglich den Codes einer „popkulturellen“ nicht-binären Community) entsprechen zu müssen. Die Performance widmet sich dem Abwerfen von Schichten, Hüllen und Ausdrücken und versucht zum Kern von Identität und Existenz vorzudringen.
Die Performance ist eine „Relaxed Performance". Das Publikum ist frei darin sich jederzeit im Raum in dem performt wird zu bewegen, umzusetzen und verbal oder non-verbal zu reagieren. Der Raum kann jederzeit verlassen oder wieder betreten werden. Es wird auf reizintensive Lichteffekte und Musik verzichtet. Außerdem wird die Performance mit Mitteln der „aesthetics of access“ begleitet. Künstlerische Zugänge zum Inhalt werden auf unterschiedlichen sensorischen Ebenen gesucht – zum Beispiel über die visuelle Ebene durch Tanz und Schauspiel, über die auditive Ebene durch Musik, Sprache, Geräusche und über die haptische Ebene durch konsensuelle Berührung oder Ertasten von Materialien.
Content Note: Diese Performance thematisiert explizit Körperdysphorie. Es gibt Szenen mit Nacktheit.
Performance: James Noah Merlin Spiegel, Luma Flath
Wann & Wo: 18:00 Uhr auf der Bühne
Dauer: ca. 30 min


