Workshop mit Leonore Henning und Sonja Fuchs

Berührung und Konsen

am 26.07.2026, 10-11:30 (FLINTA) und 11:45-13:15 im Neuen Schauspiel Leipzig

Berührung, Konsens, Verbundenheit

Berührung ist ein menschliches Grundbedürfnis – und trotzdem findet sie oft nur innerhalb von Partnerschaften oder sexuellen Begegnungen statt. In unserem Workshop [Name des Workshops] möchten wir gemeinsam erforschen, wie Berührung auch jenseits von Romantik und Sexualität ein Medium für Verbindung sein kann.

Zu Beginn des Workshops nehmen wir uns Zeit, um bei uns selbst und in der Gruppe anzukommen. Im Plenum sprechen wir über eure Erwartungen, Wünsche und mögliche Unsicherheiten in Bezug auf einen Workshop, in dem Körperkontakt eine Rolle spielt. Anschließend lernen wir uns bei einer Aufstellung im Raum besser kennen. Dabei beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Welche Rolle spielt Berührung in deinen Freundschaften? Wie oft wünschst du dir mehr Berührung, als du tatsächlich erlebst? Und wie leicht fällt es dir, über deine Bedürfnisse und Grenzen zu sprechen?

Im Hauptteil des Workshops begegnet ihr euch zunächst in wechselnden Zweierkonstellationen und übt euch darin, eure eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und eurem Gegenüber zu kommunizieren. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Konsens: Wie können wir Körperkontakt so gestalten, dass die Grenzen aller Beteiligten jederzeit gewahrt werden? Auf dieser Grundlage laden wir euch anschließend ein, achtsamen und konsensuellen Körperkontakt in Zweierkonstellationen praktisch zu erproben. Die Übung wird von uns kontinuierlich angeleitet und immer wieder durch gemeinsame Momente des Innehaltens unterbrochen. So bekommt ihr immer wieder die Gelegenheit, eure Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und bei Bedarf neu zu kommunizieren.

Zum Abschluss kommen wir noch einmal im Plenum zusammen, um unsere Erfahrungen zu reflektieren und den Workshop gemeinsam abzuschließen.

Wie wir Berührung und Körperkontakt erleben, wird unter anderem durch unser zugeschriebenes Geschlecht und unsere Geschlechtsidentität geprägt. Um unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven Raum zu geben, bieten wir den Workshop in zwei Gruppen an: einen Workshop für FLINTA-Personen und einen Workshop für männlich sozialisierte Menschen. Du entscheidest selbst, an welchem Workshop du teilnehmen möchtest.

Berührung und Körperkontakt können sensible und herausfordernde Themen sein. Deshalb steht während des gesamten Workshops eine Person aus dem Awareness-Team als Ansprechperson zur Verfügung. Außerdem ist es jederzeit möglich, Übungen anzupassen oder auszulassen oder den Workshop zu verlassen.

  • Das solltest du mitbringen

    Bequeme Kleidung,  Yoga-Matten, Decken

  • Anmeldung

    Da die Plätze für den Workshop auf jeweils 15 Teilnehmende begrenzt sind, musst du dich vorher anmelden.

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